Ratgeber · recht
Die AKARA-Toolsite-Methodik: Pflege, Quellen, Korrekturen
Wie AKARA Solutions Marketing-Toolsites wie seitenpruefer.de baut und pflegt: ein Drei-Autoren-Modell, Quellenpflicht in jedem Ratgeber, ein offener Korrektur-Workflow, regelmäßige Reviews und lokale Verarbeitung als Grundprinzip.
Wer ein kostenloses Werkzeug im Netz nutzt, hat ein Recht darauf zu wissen, wer dahintersteht, woher die Aussagen stammen und was mit den eingegebenen Daten passiert. Als Geschäftsführer der AKARA Solutions GmbH in Pinneberg beantworte ich diese Fragen lieber offen, bevor Du sie stellen musst. Dieser Ratgeber beschreibt, wie wir unsere Marketing-Toolsites bauen und pflegen, und zwar am konkreten Beispiel des Seitenprüfers, den Du gerade vor Dir hast.
Ich schreibe das nicht als Werbetext, sondern als Selbstverpflichtung. Was hier steht, ist der Maßstab, an dem Du uns messen darfst. Wenn wir ihn verfehlen, freue ich mich über jeden Hinweis.
Das Grundversprechen: nützliche Werkzeuge, ehrlich finanziert
Der Seitenprüfer ist ein Fachwerkzeug, das On-Page-SEO-Signale aus dem HTML-Quelltext einer Seite ausliest. Er ist kostenlos, er verlangt kein Konto und er funktioniert ohne Anmeldung. Finanziert wird das Angebot über Werbung, die auf der Seite eingeblendet wird. Diese beiden Dinge halten wir bewusst getrennt: Der fachliche Nutzen des Werkzeugs steht nicht zur Verhandlung, und keine Bewertung im Tool hängt davon ab, ob Du auf eine Anzeige klickst.
Unser Anspruch ist, dass jedes unserer Werkzeuge eine echte Aufgabe löst, die Menschen tatsächlich haben. Ein Tool, das nur existiert, um Anzeigen anzuzeigen, wäre für uns kein Erfolg. Deshalb bauen wir lieber wenige Werkzeuge, die eine Sache gründlich machen, als viele, die vieles halb können.
Das Drei-Autoren-Modell
Hinter den Ratgebern auf dieser Seite stehen keine anonymen Textbausteine, sondern drei benannte Autoren mit klar verteilten Zuständigkeiten. Jeder von uns verantwortet den Bereich, in dem er zu Hause ist.
| Autor | Bereich | Beispiel-Themen |
|---|---|---|
| Mateusz Viola | Technik und Grundlagen | On-Page-SEO-Grundlagen, HTML-Struktur, Meta-Tags, semantisches Markup |
| Jan-Tristan Rudat | Praxis und SEO | Title und Description formulieren, technische SEO-Checkliste, typische Fehler in der Praxis |
| Eike-Christian Ramcke | Recht und Compliance | Datenschutz bei SEO-Tools, rechtlicher Rahmen, diese Methodik-Seite |
Warum machen wir uns diese Mühe, statt einfach Texte ohne Verfasser zu veröffentlichen? Weil ein Name Verantwortung bedeutet. Wenn Mateusz einen technischen Sachverhalt erklärt, dann steht er mit seinem Namen dafür ein. Wenn Jan-Tristan eine Praxisempfehlung gibt, kannst Du nachvollziehen, aus welcher Erfahrung sie kommt. Und wenn ich über Recht schreibe, ist klar, dass hier die Geschäftsführung spricht und nicht ein beliebiger Textgenerator.
Fachlich wird das gern unter dem Kürzel E-E-A-T zusammengefasst: Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google beschreibt in seinen eigenen Qualitätsrichtlinien, dass Inhalte glaubwürdiger sind, wenn erkennbar ist, wer sie mit welcher Sachkenntnis verfasst hat. Für uns ist das aber weniger eine SEO-Taktik als eine Frage des Anstands. Wer eine Behauptung aufstellt, soll dazu stehen. Die vollständigen Profile mit Werdegang und Zuständigkeit findest Du unter Autoren.
Quellenpflicht: keine Behauptung ohne Beleg
Jeder Ratgeber auf dieser Seite nennt seine Quellen. Das ist bei uns keine Kür, sondern Pflicht. Im Kopf jedes Beitrags stehen die Belege, auf die er sich stützt, und im Text verweisen wir dorthin, wo eine Aussage überprüfbar ist.
Wir stützen uns dabei bevorzugt auf Primärquellen, also auf die Stellen, die eine Regel tatsächlich definieren, statt auf Sekundärliteratur, die sie nur nacherzählt. Für den Seitenprüfer sind das vor allem:
- die offizielle Google-Suchdokumentation, wenn es um Ranking-relevante Signale und Empfehlungen geht,
- das MDN Web Docs der Mozilla Foundation, wenn es um die korrekte Bedeutung von HTML-Elementen und Attributen geht,
- Schema.org, wenn es um strukturierte Daten und deren Vokabular geht,
- das Open Graph Protocol unter ogp.me, wenn es um die Darstellung geteilter Links in sozialen Netzwerken geht.
Der Grund ist einfach: SEO ist ein Feld voller Halbwissen und veralteter Ratschläge. Vieles, was in Foren als sicheres Wissen gehandelt wird, war nie belegt oder ist längst überholt. Wenn wir Dir sagen, dass ein Title-Tag eine bestimmte Rolle spielt, sollst Du das an der Originalquelle nachlesen können, statt es uns glauben zu müssen. Eine Behauptung ohne Beleg ist für uns keine Information, sondern eine Meinung, und Meinungen kennzeichnen wir als solche.
Der offene Korrektur-Workflow
Auch bei sorgfältiger Arbeit passieren Fehler. Ein Standard ändert sich, eine Formulierung ist missverständlich, eine Zahl stimmt nicht mehr. Entscheidend ist nicht, dass nie ein Fehler unterläuft, sondern wie transparent damit umgegangen wird.
Deshalb gibt es bei uns einen offenen Korrektur-Workflow. Wenn Dir ein Fehler auffällt, kannst Du ihn jederzeit an info@akara-solutions.de melden. Wir prüfen jede Meldung, und wenn sie berechtigt ist, korrigieren wir den Inhalt. Wichtige inhaltliche Änderungen dokumentieren wir nachvollziehbar unter Korrekturen, damit Du siehst, was wann und warum geändert wurde.
Das kostet uns etwas Bequemlichkeit, denn es wäre einfacher, Texte still im Hintergrund anzupassen. Wir halten das dokumentierte Vorgehen aber für richtig. Ein Ratgeber, dessen Aussagen sich unbemerkt ändern können, ist weniger vertrauenswürdig als einer, dessen Korrekturhistorie offenliegt. Kritik ist bei uns kein Störfall, sondern Teil des Qualitätsprozesses.
Der halbjährliche Review-Zyklus
Inhalte veralten, auch wenn niemand einen Fehler meldet. Suchmaschinen ändern ihre Empfehlungen, HTML-Standards entwickeln sich weiter, rechtliche Rahmenbedingungen verschieben sich. Ein Text, der vor zwei Jahren korrekt war, kann heute in die Irre führen.
Darum unterziehen wir unsere Ratgeber einem regelmäßigen Review. Mindestens halbjährlich sieht der jeweils zuständige Autor seine Beiträge erneut durch und prüft, ob die Aussagen, die Quellen und die Empfehlungen noch stimmen. Das Datum der letzten Prüfung halten wir bei jedem Ratgeber fest, damit Du einschätzen kannst, wie aktuell der Stand ist. Ein sichtbares Prüfdatum ist ehrlicher als ein Text, der so tut, als wäre Wissen zeitlos.
Lokale Verarbeitung: Privacy by Design
Der vielleicht wichtigste Punkt betrifft Deine Daten. Der Seitenprüfer verarbeitet den HTML-Quelltext, den Du einfügst, vollständig lokal in Deinem Browser. Es wird nichts an einen Server gesendet, nichts hochgeladen und nichts gespeichert. Der Quelltext verlässt Dein Gerät nicht.
Das ist eine bewusste Grundsatzentscheidung, keine technische Zufälligkeit. Der Datenschutz-Grundsatz aus Artikel 25 DSGVO, oft Privacy by Design genannt, verlangt, Datenschutz schon in die technische Gestaltung eines Angebots einzubauen. Der sicherste Umgang mit Daten ist der, sie gar nicht erst zu erheben. Genau das setzen wir hier um.
Ein konkretes Beispiel zeigt, wie ernst wir das nehmen. Es wäre komfortabler gewesen, den Seitenprüfer eine URL abrufen zu lassen, damit Du nicht selbst den Quelltext kopieren musst. Ein solcher Abruf funktioniert im Browser aber nicht ohne Weiteres, weil die sogenannte Same-Origin-Regel und die CORS-Vorgaben fremde Seiten schützen. Wir hätten diesen Schutz umgehen können, indem wir einen eigenen Server dazwischenschalten, der die Seite für Dich lädt. Dann aber wären Deine Anfragen über unseren Server gelaufen, wir hätten protokollieren können, welche Seiten Du prüfst, und das Grundversprechen der lokalen Verarbeitung wäre gebrochen.
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Der Seitenprüfer analysiert stattdessen den Quelltext, den Du selbst einfügst, und bleibt damit vollständig lokal. Etwas weniger Komfort, dafür kein Datenabfluss. Diese Abwägung erläutere ich ausführlicher im Ratgeber Datenschutz bei SEO-Tools.
Was der Seitenprüfer ist und was nicht
Zur Ehrlichkeit gehört auch, die Grenzen eines Werkzeugs klar zu benennen. Der Seitenprüfer liest On-Page-Signale aus dem Markup einer einzelnen Seite: Title und Meta-Angaben, Überschriften-Struktur, Alt-Texte, Open-Graph-Tags, strukturierte Daten und technische Grundangaben wie Sprache, Zeichensatz und Viewport. Er sagt Dir, was im HTML vorhanden ist, was fehlt und wo etwas ungewöhnlich aussieht. Du kannst ihn direkt über das Tool ausprobieren.
Was er ausdrücklich nicht ist: Er ist kein Crawler, der Deine gesamte Website durchläuft und alle Unterseiten einsammelt. Er ist keine vollständige Audit-Suite, die Ladezeiten misst, Backlinks bewertet oder Server-Konfigurationen prüft. Und er ersetzt kein fachliches Urteil, denn ob ein Title inhaltlich gut gewählt ist, kann keine Maschine abschließend entscheiden.
Wir könnten den Funktionsumfang größer wirken lassen, als er ist. Das täte weder Dir noch uns einen Gefallen. Ein Werkzeug, das seine Grenzen kennt und benennt, ist wertvoller als eines, das mehr verspricht, als es hält. Der Seitenprüfer macht eine Sache gut, und diese eine Sache benennen wir klar. Die fachliche Systematik dahinter beschreiben wir unter Methodik.
Der rechtliche Rahmen
Als Betreiber tragen wir Verantwortung, und dazu gehört Transparenz über das Unternehmen selbst. Wer AKARA Solutions ist, wo die Gesellschaft sitzt und wie Du uns erreichst, steht im Impressum. Wie wir mit Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung, und dort findest Du auch bestätigt, was ich oben beschrieben habe: dass die Analyse lokal erfolgt.
Für die redaktionellen Inhalte auf dieser Seite gilt zudem der Medienstaatsvertrag. Nach Paragraph 18 Absatz 2 MStV müssen Angebote mit journalistisch-redaktionell gestalteten Inhalten einen Verantwortlichen benennen. Dieser Verantwortliche bin ich, und das benannte Drei-Autoren-Modell ist nicht nur ein Qualitätsversprechen, sondern auch die praktische Umsetzung dieser Pflicht. Benannte Autoren, offene Quellen, ein dokumentierter Korrekturweg und regelmäßige Reviews sind für uns kein zusätzlicher Aufwand, den wir tolerieren, sondern die Art, wie seriöse Fachinhalte entstehen sollten.
Wenn Du bis hierher gelesen hast, weißt Du jetzt, worauf Du Dich beim Seitenprüfer verlassen kannst und woran Du uns messen darfst. Das ist genau die Transparenz, die wir uns von einem Werkzeug wünschen würden, das wir selbst benutzen.
Quellen
- https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/seo-starter-guide
- https://schema.org/
- https://dsgvo-gesetz.de/
Korrekturen oder bessere Quellen? Schreib an info@akara-solutions.de. Änderungen landen mit Datum auf /korrekturen.
